Das DRIVE-V (Virtualized Systems) Lab der Hochschule für Technik Stuttgart ist seit 2012 als erstes Labor für Virtualisierungstechnologien in der deutschsprachigen Hochschullandschaft die zentrale Plattform für die praktische Ausbildung und Forschung im Bereich modernster IT-Infrastrukturen. Als rein virtuelles Labor ermöglicht es Studierenden und Forschenden den ortsunabhängigen Zugriff auf eine Lernumgebung für Cloud Computing, DevOps und verteilte Systeme.

Fokus

Mit aktuellen Virtualisierungstechnologien wie Kubernetes, Docker und VMware vSphere bietet das Labor die ideale Umgebung, um komplexe Systeme aufzusetzen und testweise zu betreiben – genau so, wie es in der modernen IT-Wirtschaft Standard ist.
 

  • Moderne Infrastruktur: Zugriff auf 8 virtuelle Server (inkl. Kubernetes-Cluster und vSphere-Hosts) sowie dedizierten Network Attached Storage (NAS).
     
  • Flexibilität: Nutzung über beliebige PC-Pools der HFT Stuttgart oder per Remote-Zugriff – lernen und forschen, wann und wo es nötig ist.
     
  • Praxisnahe Lehre: Das Labor bietet Ihnen die seltene Möglichkeit, mit Enterprise-Tools zu arbeiten, die normalerweise hinter den Firewalls großer Konzerne verborgen bleiben. Durch das Konzept des „Virtual Labs“ entfallen starre Präsenzzeiten: Ihr Projekt ist nur einen Remote-Login entfernt, aktuell genutzt in Bachelor- und Masterstudiengänge wie Informatik (BIF), Wirtschaftsinformatik (BWI), Digitalisierung & Informationsmanagement (BDI), Digitale Prozesse & Technologien (DPT) und Software Technology (MST).
     
  • Forschung & Abschlussarbeiten: Intensive Unterstützung für Forschungs- und Lehrprojekte in den Bereichen Geschäftsprozesstechnologien und Digitalisierung (z. B. DigiLab4U, SensAR, AVILAB2, SuMINT).
     

Forschung & Employability

Das DRIVE-V Lab demonstriert, wie Forschung, technologische Praxis und akademische Ausbildung verschmelzen. Wir forschen und qualifizieren die Fachkräfte von morgen in den Schlüsseltechnologien der Digitalisierung. Suchen Sie den Austausch zu Themen wie Cloud-Infrastrukturen oder DevOps-Prozessen? Das DRIVE-V Lab ist das Kompetenzzentrum für diese zukunftsweisenden Felder.
 

Lehre: Praxisnahe Module im DRIVE-V Lab

Das DRIVE-V Lab ist fest im Curriculum verankert. Hier wird Theorie in reale IT-Szenarien übersetzt. Studierende arbeiten in den folgenden Kernbereichen:
 

1. Verteilte Systeme (BIF, BDI, BWI)

In diesem Modul lernen Studierende, wie moderne Software-Architekturen über mehrere Knoten hinweg kommunizieren.

  • Lab-Fokus: Konfiguration und Management von Microservices.
  • Technologie: Einsatz von Docker(-Compose) und vCluster zur Isolierung komplexer Netzstrukturen.

     

2. Geschäftsprozessmanagement (BWI, BIF, DPT)

Hier steht die technische Umsetzung von Unternehmensprozessen im Mittelpunkt.

  • Lab-Fokus: Deployment von Workflow-Engines und deren Integration in bestehende IT-Landschaften.
  • Technologie: Nutzung von Docker/Kubernetes und/oder der virtuellen vSphere-Hosts zur Simulation realistischer Unternehmensumgebungen.

     

3. Business Process Technologies (DPT, MST)

Dieses Modul vertieft die technologische Basis für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen.

  • Lab-Fokus: Automatisierung von IT-Infrastrukturen (Infrastructure as Code).
  • Technologie: Orchestrierung mit Kubernetes/vCluster und Automatisierung z. B. mittels Ansible.

     

4. Abschlussarbeiten (BIF, MST)

Für Studierende in der Endphase ihres Studiums bietet das DRIVE-V Lab eine hochspezialisierte Forschungs- und Testumgebung.

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