Wie können Städte besser auf die Folgen des Klimawandels reagieren? Mit dieser Frage beschäftigten sich Studierende in einem interdisziplinären Blockkurs zum Thema „Urbane Simulation“, der von Prof. Dr. Ursula Voß und Benjamin Hueber, Doktorand im Projekt HIRE, durchgeführt wurde.
Im Kurs arbeiteten die Studierenden der Studiengänge Angewandte Mathematik und Künstliche Intelligenz und Klima-Engineering gemeinsam an der Bewertung möglicher Klimaanpassungsmaßnahmen. Neben Grundlagen der Urbanen Physik und numerischen Strömungssimulation lernten die Studierenden den Umgang mit verschiedenen Softwarewerkzeugen und der open source Simulationssoftware PALM4U. Für zwei konkrete Orte in Stuttgart untersuchten sie, wie Begrünung und Wasserflächen den thermischen Komfort beeinflussen können.
Der besondere Mehrwert des Formats lag im interdisziplinären Austausch: Studierende mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen brachten ihre Perspektiven ein und entwickelten gemeinsam fundierte Bewertungsansätze für reale städtische Räume.
Die Ergebnisse zeigen, wie Forschung, Interdisziplinarität und praxisnahe Fragestellungen in der Lehre zusammengeführt werden können – und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Diskussion über klimaresiliente Städte.
![[Bild: Prof. Dr. Ursula Voss] Simulation 2](/fileadmin/Dateien/Mathematik/_processed_/f/2/csm_260327_interdisziplinaeres_projekt_voss_02_1cf190d534.jpg)