Wie bringe ich ein Produkt auf den Markt? Wann tätige ich eine Investition? Wie motiviere ich Mitarbeiter*innen und welche Auswirkungen haben Digitaliserung, Nachhaltigkeit und Internationalisierung auf die Unternehmensorganisation?
Mit diesen und weiteren Kernfragen beschäftigen sich unsere Studierenden des Bachelor-Studiums Betriebswirtschaft an der Hochschule für Technik Stuttgart. Studierende werden in kleinen Semesterverbänden, praxisnah und im Zentrum Stuttgarts ausgebildet. Im Fokus unseres Studienprogramms stehen unternehmerisches Denken und Handeln. Unsere Studierenden lernen Marktchancen zu erkennen, Ressourcen zu erschließen und effektiv zu nutzen. Wir arbeiten mit Fallstudien, Plan- und Simulationsspielen, sowie Projektseminaren - ganz im Sinne von "Learning by doing“!
Bewerbung
Jeweils zum Sommer- und Wintersemester
Regelstudienzeit
6 Semester regulär, 7 Semester für den Studienzug (Erweiterung) Bachelor Plus, 8 Semester für den Studienzug International Business
Studiengang Betriebswirtschaft an der HFT punktet erfolgreich
Unser Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft erzielt im aktuellen CHE-Ranking 26/27 Spitzenleistungen in den Bereichen Kontakt zur Berufspraxis, Internationale Ausrichtung sowieUnterstützung am Studienanfang.
Besonders positiv bewerteten die Studierenden unter anderem das „tolle Fremdsprachenangebot“ des Studiengangs sowie die Beratung und Unterstützung bei Auslandssemestern und Auslandspraktika.
Ein Quereinstieg von einem Betriebswirtschafts- oder artverwandten Studium ist generell möglich. Das knüpfen wir an folgende Bedingungen:
Der Quereinstieg ist nur ab dem dritten Fachsemester möglich.
Abgeschlossenes Bachelor-Grundstudium (Bachelorvorprüfung) bzw. Vorliegen von mindestens 60 ECTS-CP zum Zeitpunkt der Bewerbung.
Teilnahme an einem studienfachlichen Beratungsgespräch des Studiengangbüros vor der Bewerbungsfrist.
Zusätzliche Bedingungen für Studierende von einer Hochschule für angewandte Wissenschaften:
Der Prüfungsanspruch muss in allen Modulen weiterhin bestehen.
Die maximale Höchststudiendauer von insgesamt neun Semestern darf nicht überschritten werden.
ACHTUNG:
Bis einschließlich Wintersemester 25/26 werden aus Kapazitätsgründen keine Quereinsteiger:innen zugelassen! Aktuell ist jedoch ein Quereinstieg für das Sommersemester 2026 möglich.
Bitte beachten: Ab dem Wintersemester 26/27 ist wiederum kein Quereinstieg zulässig.
Weitere Informationen zum Thema Hochschulwechsel und Quereinstieg:
Was wir im Bachelor Studiengang Betriebswirtschaft bieten
In kleinen Semesterverbänden vermitteln wir eine fundierte generalistische Ausbildung in allen ökonomisch relevanten Fächern. Neben allgemeinen Grundlagen bieten wir große Flexibilität bei der Wahl der Fachrichtungen im Hauptstudium. Entsprechend der persönlichen Interessen und beruflichen Ziele können individuelle Schwerpunkte gelegt werden. Zur Auswahl stehen die Profile "Strategy & Organization", "Finance", "Value Stream Management" und "General Management". Aktuelle Herausforderungen und Fragestellungen wie Digitalisierung, Industrie 4.0, Globalisierung, Klimawandel und Nachhaltiges Wirtschaften werden im Studium behandelt.
Prof. Dr. Melanie Mühlberger
Studiendekanin Betriebswirtschaft
Unsere Studierenden erhalten eine fundierte und breite Ausbildung in der Betriebswirtschaft mit Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Profilbildung. Aufgrund unserer kleinen Semesterverbände können wir eine individuelle Betreuung bieten.
Unsere Studierenden haben größtmögliche Flexibilität bei der Gestaltung ihres Studiums. In der Regel schließen sie ihr Studium nach erfolgreichem Bestehen aller Module der ersten sechs Semester mit 180 ECTS-CP und dem Titel "Bachelor of Arts" (B.A.) in Betriebswirtschaft, akkreditiert nach FIBAA, ab. Darüber hinaus gibt es mit den Studienzügen Bachelor Plus oder International Business zwei Möglichkeiten, das Studium zu erweitern.
Semester
1-2
Grundlagenphase
In den ersten beiden Semestern vermitteln wir die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre sowie die Grundzüge der Volkswirtschaftslehre und Nachhaltigen Ökonomie. Weiterhin werden wichtige Kenntnisse in Finanzmathematik, Statistik und wissenschaftlichem Arbeiten gelehrt. Darüber hinaus erlernen unsere Studierenden im ersten Studienjahr eine weitere Fremdsprache - wahlweise Spanisch, Chinesisch oder Japanisch.
Semester
3-4
Schwerpunktphase
In der Schwerpunktphase können Studierende ihre persönlichen Interessen und berufliche Ziele bestimmten. Sie haben die Möglichkeit im vierten Semester drei Wahlpflichtmodule und damit ein Profil zu wählen. Sie haben die Möglichkeit im vierten Semester drei Wahlpflichtmodule und damit ein Profil zu wählen. Die Vorlesungen finden dann im vierten Semester statt. Zur Auswahl stehen:
Strategy and Organization
Finance
Value Stream Management
General Management
Parallel werden Kenntnisse aus dem Grundstudium weiter vertieft und Schlüsselqualifikationen vermittelt. Einzelne Vorlesungen in der Schwerpunktphase finden in englischer Sprache statt.
Semester
5
Betreutes Praktisches Studienprojekt (BPS)
Teil der Schwerpunktphase ist das Betreute Praktische Studienprojekt (BPS). Während des BPS befinden sich unsere Studierenden vier bis sechs Monate in einem Unternehmen ihrer Wahl im In- oder Ausland, um das bis dahin erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen.
Semester
6
Bachelor Thesis
Im sechsten Semester schreiben unsere Studierenden die Bachelor Thesis in Kooperation mit einem Unternehmen. Die Themen ergeben sich oft aus dem Betreuten Praktischen Studienprojekt (BPS) und werden seitens des Studierenden mit dem/der Ansprechpartner/in im Unternehmen und dem/der betreuenden Professor/in an der HFT Stuttgart abgestimmt. Die Bachelor Thesis ermöglicht oftmals bereits den Übergang in eine erfolgsversprechende Berufstätigkeit.
✓Abgeschlossenes Studium nach 6 Semestern
oder-> Möglichkeit der Erweiterung des Studiums
+Optionale Studienzüge: Bachelor Plus oder International Business
Semester
7
Studienzug Bachelor Plus
Der Bachelor Plus ist die Verlängerung um ein Studiensemester mit dem Ziel, bereits erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten weiter zu vertiefen sowie die Qualifikationen und Chancen auf einen dreisemestrigen Masterstudienplatz zu erhöhen. Unsere Studierende studieren ein weiteres Semester und schließen ihr Studium nach sieben Studiensemestern mit 210 ECTS-CP und dem Titel "Bachelor of Arts" (B.A.) in Betriebswirtschaft, akkreditiert nach FIBAA, ab.
Semester
7-8
Studienzug International Business
Der Studienzug „International Business“ zeichnet sich durch das besondere Angebot eines Auslandsjahres aus. Studierende des Studienzugs verbringen zwei Semester an einer ausländischen Partnerhochschule und beenden ihr Studium mit 240 ECTS-CP und dem Titel "Bachelor of Arts" (B.A.) in Betriebswirtschaft, akkreditiert nach FIBAA. Je nach Destination ist dieses Auslandsstudienjahr mit einem Doppelabschluss verbunden. In diesem Fall erhalten unsere Absolventinnen und Absolventen zusätzlich einen zweiten Bachelor-Abschluss unserer Partnerhochschule, z.B. den Bachelor of Business Administration (BBA) der Metropolia University in Helsinki, Finnland.
Wir sind nach den Richtlinien der FIBAA erfolgreich akkreditiert. Unseren Bachelor Studiengang Betriebswirtschaft zeichnet besonders aus:
Internationalisierung
Positionierung am Arbeitsmarkt für Absolvent*innen
Beratung von Studierenden
Integration von Theorie und Praxis
Tutorien im Lehrbetrieb
Betreuung der Studierenden
Profile
Profilbildung und Schwerpunktsetzung
Strategy & Organization
Vertiefende Module
Marketing & Vertrieb
Human Resources Management
Unternehmensführung & Controlling
Innovationsmanagement
Entrepreneurial Skills
Aktuelles Thema der Betriebswirtschaft
Tätigkeitsfelder
Consulting / Unternehmensberatung
Personalmanagement / Human Resources
Sales & Vertrieb
Marketing / Kommunikation
Betriebliche Marktforschung
Controlling / Unternehmensführung
Finance
Vertiefende Module
Steuerberatung & -gestaltung
Bilanzpolitik & -analyse
Unternehmesführung & Controlling
Finanzdienstleistungen & Kapitalmärkte
Tätigkeitsfelder
Consulting / Unternehmensberatung
Finanzbuchhaltung
Controlling
Wirtschaftsprüfung
Bilanzierung / Rechnungswesen
Treasury
Prüfungswesen / Audit
interne Revision
Value Stream Management
Vertiefende Module
Beschaffung & Logistik
Innovationsmanagement
Produkt- & Qualitätsmanagement
Tätigkeitsfelder
Consulting / Unternehmensberatung
Beschaffung / Einkauf
Logistik / Supply Chain Management
Qualitätsmanagement / Auditor
Produktionsmanagement
Technologie- / Prozessmanagement
General Management
Vertiefende Module
Kombinierte Module aus den oberen drei Profilen
Tätigkeitsfelder
Breite Ausrichtung
Insbesondere sinnvoll für Geschäftsgründung und Geschäftsübernahme
Praxis
Mit dem Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft bilden wir für das „echte“ Berufsleben aus: Das praxisnahe Studium steht bei uns im Mittelpunkt und ist der rote Faden durch alle Phasen des Studiums.
100%unserer Professor:innen haben einschlägige Praxiserfahrung und Kontakte in der Wirtschaft.
75%unserer Studierenden sollen ihre Bachelor Thesis in Kooperation mit einem Unternehmen schreiben.
>40Lehrbeauftragte aus Wirtschaftsunternehmen sorgen für die Vermittlung aktueller Berufspraxis und Lehre.
Kooperationen und akademische Partnerschaften
Starke Partner an unserer Seite
Unsere akademischen Partnerschaften haben das Ziel, die Kooperation zwischen Unternehmen auf der einen Seite und Wissenschaft, Lehre und Forschung auf der anderen Seite zu intensivieren. Davon profitieren unsere Studierenden während ihres gesamten Studiums.
Kooperationen
DATEV e.G.
TÜV-Süd Akademie
Börse Stuttgart
McKesson Europe
SAP AG
Zusatzqualifikationen
Lernformate
Unsere Studierenden haben die Möglichkeit, zusätzliche, deutschlandweit anerkannte Zertifikate und Qualifikationen im Bereich Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Rechnungswesen sowie Qualitätsmanagement zu erwerben. Daneben können sie insbesondere durch den DATEV-Führerschein im Bereich Rechnungswesen erste Zertifizierungen erhalten.
Beispiele
DATEV-Führerschein
TÜV-Süd Akademie: Qualitätsmanagement
Betreutes Praktisches Studienprojekt
Praktische Erfahrungen sammeln
Echte Berufserfahrung gewinnen unsere Studierenden im Praxissemester in einem Unternehmen ihrer Wahl. Während des 5. Semesters bleiben wir selbstverständlich weiterhin in engem Kontakt und betreuen die Studierenden auch während des Praxissemesters.
Branchenbeispiele
Automobil
Elektroindustrie
Dienstleistung
Beratung
Banken
Versicherungen
Wirtschaftsprüfung
Steuerberatung
Gastvorträge & Exkursionen
Kontakte aus der Praxis
Über alle Semester hinweg integrieren wir regelmäßig Gastvorträge von Experten aus der Wirtschaft in unsere Lehrveranstaltungen. Aktuelle Vorlesungthemen werden durch Exkursionen aufgegriffen. Somit geben Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Branchen Einblicke in die Berufspraxis.
Gäste aus dem Bereich
Consulting
Steuerberatung
Logistikdienstleister
Personalvermittlung
Bachelor Thesis
Theorie trifft Praxis
Der Großteil unserer Studierenden schreibt die studienabschließende Bachelor Thesis in Kooperation mit einem Unternehmen ihrer Wahl. Dies wird von uns gewollt, gefördert und unterstützt.
Branchenbeispiele
Maschinenbau
Automobil
Finanzdienstleistung
Logistik
Energieversorgung
Steuerberatung
Wirtschaftsprüfung
International
12In 12 Ländern weltweit können unsere Studierenden Auslandserfahrungen unterschiedlicher Art sammeln.
30%Etwa ein Drittel unserer Studierenden nutzt die Chance während des Studiums ins Ausland zu gehen.
Wege ins Ausland
Wir sind uns der stärker werdenden internationalen und globalen Vernetzung der Unternehmen bewusst und bereiten unsere Studierenden durch sprachliche und interkulturelle Kompetenzen optimal darauf vor. Deshalb sind mehrere Fremdsprachenmodule in das Studienprogramm integriert.
Englisch ist für uns selbstverständlich.
Zwischen Spanisch, Chinesisch und Japanisch können unsere Studierenden wählen.
Wir bieten die Möglichkeit für ein Auslandssemester. Dies kann jederzeit in die Schwerpunktphase des Studiums oder das zusätzliche siebte Semester im Studienzug Bachelor Plus integriert werden.
Dazu kooperieren wir mit diversen Partnerhochschulen weltweit:
BW Beyond Borders: Unsere Studierenden unterwegs im Auslandssemester
Ob Mexico, Taiwan oder Edinburgh – unsere BW-Studierenden entdecken mutig neue Horizonte und verbringen ein Auslandssemester an einer Partnerschule ihrer Wahl. Hier teilen sie ihre Erfahrungen, Eindrücke und persönliche Highlights aus ihrem Auslandsaufenthalt.
Becky C.
Auslandsstudentin an der Universidad Autónoma de Yucatán (UADY), Mérida (Yucatán), Mexiko
Ein Auslandssemester bedeutet weit mehr, als nur für einige Monate an einer anderen Hochschule zu studieren. Es bedeutet, in eine neue Kultur einzutauchen, Teil eines anderen Alltags zu werden und Erfahrungen zu sammeln, die weit über den Hörsaal hinausgehen. Innerhalb weniger Monate lernt man Dinge, die weder in der Schule noch an der Universität vollständig vermittelt werden können. Der Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern, neue akademische Perspektiven und das tägliche Leben in einem anderen Umfeld tragen dazu bei, den eigenen Horizont nachhaltig zu erweitern. Besonders wertvoll war für mich die Möglichkeit, nicht nur fachlich, sondern auch persönlich zu wachsen. Ein Auslandsaufenthalt fordert einen heraus, neue Situationen zu meistern, auf Menschen zuzugehen und sich immer wieder außerhalb der eigenen Komfortzone zu bewegen.
Gleichzeitig hat mir dieses Semester Möglichkeiten eröffnet, die ich ohne diesen Schritt vielleicht nie erlebt hätte. Es hat mir ermöglicht, Orte zu entdecken, die zuvor unglaublich weit entfernt wirkten, und sogar eines der sieben Weltwunder mit eigenen Augen zu sehen. Solche Erfahrungen zeigen, wie sehr ein Auslandssemester den Blick auf die Welt verändern kann.
Ein Urlaub erlaubt es, ein Land zu besuchen. Ein Auslandssemester ermöglicht es, ein Land für eine gewisse Zeit wirklich zu leben. Umso dankbarer bin ich, an einer Hochschule zu studieren, die solche Erfahrungen ermöglicht und unterstützt.
Niklas G.
Auslandsstudent an der Tatung University, Taipei, Taiwan
Im Rahmen meines Auslandssemesters in Taipei hatte ich die Möglichkeit, meine Chinesisch-Grundkenntnisse enorm zu vertiefen. Ich habe in den sechs Monaten viele neue Freunde gefunden und Erfahrungen gemacht, die meine Erwartungen und Träume bei Weitem übertroffen haben.
Das Auslandssemester schaffte zudem die ideale Umgebung, um mich als Person enorm wachsen zu lassen.
Taiwan ist ein Land, in das ich mich aufgrund der Menschen, der Essenskultur und der Natur verliebt habe. Ich plane, spätestens für meinen Master zurückzukommen.
Bilder und Worte können nur unzureichend ausdrücken, wie unglaublich schön dieses Auslandssemester für mich gewesen ist. Ich bin der HFT hierfür enorm dankbar.
Unsere Studierenden können ihr Praktikum/Betreutes Praktisches Studienprojekt (BPS) im 5. Semester auch in einem Unternehmen im Ausland absolvieren. Daraus ergibt sich oftmals die Möglichkeit, die Bachelor-Thesis ebenfalls im Ausland oder in Kooperation mit dem ausländischen Unternehmen zu schreiben. Mehr integrierte und praxisnahe Auslandserfahrung geht nicht! Es sei denn, Sie möchten ein ganzes Studienjahr an einer unserer Partnerhochschulen im Ausland verbringen. Dann ist der Studienzug „International Business“ genau das Richtige.
Unsere Studierenden sind praxisnah und mit einem breiten Profil ausgebildet. Sie sind qualifiziert, um in allen Bereichen großer, mittelständischer oder kleinerer Wirtschaftsunternehmen, in Beratungsunternehmen, Forschungseinrichtungen oder im öffentlichen Dienst betriebswirtschaftliche Aufgaben zu übernehmen. Unterschiedliche Spezialisierungen und Profile in der Schwerpunktphase des Studiums erleichtern den Übergang ins Berufsleben.
Sei es der Einstieg in einen internationalen Konzern oder in ein Familienunternehmen der Wirtschaftsregion Stuttgart oder die Gründung eines Start-ups. Die Berufseinstiege unserer Studierenden sind so vielfältig wie die Branchen.
Erfolgsstories
Alumnus Robin Heidrich - Vom Studierenden zum Dozenten
Abschluss: Bachelor of Arts - Betriebswirtschaft
Unternehmen: tecis Finanzdienstleistungen AG
Position: Repräsentanzleiter
Seit 03/2023: Lehrbeauftragter im Studiengang Betriebswirtschaft
Schwerpunkt: Kosten- und Leistungsrechnung, Investition und Finanzierung
Get inspired by Robins Karriereweg zwischen Hochschule und Berufswelt
1. Warum hast du dich damals für den Studiengang Betriebswirtschaft an der HFT entschieden?
Der Weg zur BWL war bei mir eigentlich eine ganz natürliche Entwicklung. Ich habe zunächst eine Bankausbildung bei der Sparkasse Pforzheim Calw gemacht – dort habe ich das Finanzgeschäft von der Pike auf gelernt und gemerkt, wie viel Freude mir die Arbeit mit Zahlen und Menschen macht. Gleichzeitig ist mir aber auch klar geworden, dass ich die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge dahinter tiefer verstehen wollte: Warum trifft ein Unternehmen welche Finanzierungsentscheidung? Wie steuert man ein Unternehmen über Kennzahlen? Deshalb habe ich mich für das BWL-Studium entschieden – und ganz bewusst für die HFT, weil mich die praxisnahe Ausrichtung überzeugt hat. Nach der Ausbildung wollte ich kein reines Theoriestudium, sondern eines, das an meiner Praxiserfahrung anknüpft: kleine Gruppen, Dozenten aus der Praxis, echter Anwendungsbezug. Das schließt für mich einen schönen Kreis: von der Banklehre über das Studium bis dahin, das Wissen jetzt selbst weiterzugeben.
2. Was hast du persönlich aus dem BW-Studium mitgenommen?
Fachlich habe ich das Handwerkszeug mitgenommen, mit dem ich heute täglich arbeite: Bilanzen und Zahlen lesen und verstehen, Investitionen durchrechnen und bewerten, Finanzierungsalternativen vergleichen und Kosten sauber kalkulieren. Aber das Wertvollste war etwas anderes: Das Studium hat mir beigebracht, strukturiert und analytisch zu denken – Zahlen zu hinterfragen und Entscheidungen auf einer sauberen Grundlage zu treffen statt aus dem Bauch heraus. Außerdem hat es mein Praxiswissen aus der Bankausbildung zu einem Gesamtbild verbunden: Plötzlich versteht man, wie Finanzierung, Kostenrechnung und Strategie zusammenhängen. Und ich habe gelernt, komplizierte Dinge einfach zu erklären – genau das brauche ich heute jeden Tag: beim Kunden, der verstehen will, was mit seinem Geld passiert, und im Hörsaal vor meinen Studierenden.
3. Welche Kompetenzen aus dem Studium nutzt du heute noch in deinem Berufsalltag?
Am meisten nutze ich heute drei Dinge. Erstens die analytische Kompetenz: In der Beratung muss ich die Situation eines Kunden schnell erfassen, Zahlen einordnen und daraus ein passendes Konzept entwickeln – im Kern nichts anderes als eine Fallstudie aus dem Studium, nur mit echten Konsequenzen. Zweitens das betriebswirtschaftliche Fundament: Ob steuergeförderter Vermögensaufbau, Investment oder Immobilien – die Mechanik dahinter ist Investitions- und Finanzierungsrechnung, wie ich sie an der HFT gelernt habe und heute selbst lehre. Und drittens die Kommunikations- und Präsentationskompetenz: Präsentieren, Diskutieren, Inhalte strukturiert aufbereiten – das habe ich im Studium in unzähligen Gruppenarbeiten geübt und brauche es heute doppelt, vor Kunden genauso wie in der Vorlesung.
4. Welche beruflichen Schritte hast du nach dem Abschluss verfolgt?
Ehrlich gesagt hat sich das Schritt für Schritt entwickelt. Ich habe direkt zu Studienbeginn nebenbei bei der tecis Finanzdienstleistungen AG als Trainee angefangen – anfangs vor allem, weil es sich flexibel mit dem Studium kombinieren ließ und ich das Gelernte aus meiner Bankausbildung direkt anwenden konnte. Was mich dann gepackt hat, war die Arbeit mit Menschen: sie bei Finanzthemen zu begleiten, die einem in der Schule nie jemand erklärt hat. Über die Studienjahre ist daraus mehr geworden als ein Nebenjob, und nach dem Abschluss war für mich klar, dass ich das hauptberuflich machen will. So war der Übergang nach dem Studium fließend und ich habe meine Tätigkeit bei tecis einfach hauptberuflich weitergeführt. 2025 folgte dann das erste eigene Büro in Pforzheim. Heute arbeite ich dort mit einem Team von rund 20 Kollegen in Stuttgart und Pforzheim, die ich auf ihrem Weg begleite und als Führungskraft unterstütze.
5. Was war deine Intention an der HFT als Lehrbeauftragter zurückzukehren?
Da kamen mehrere Dinge zusammen. Zum einen Dankbarkeit: Die HFT hat mich geprägt, und ich wollte etwas zurückgeben – an dem Ort, an dem ich selbst saß. Zum anderen macht mir Erklären einfach Freude, und ich kann den Studierenden eine Perspektive mitgeben, die mir damals geholfen hätte: Ich saß vor wenigen Jahren genau da, wo sie jetzt sitzen, und kann zeigen, wofür man KLR oder Investitionsrechnung später wirklich braucht. Natürlich profitiere ich auch selbst davon: Lehren hält mich fachlich sattelfest, ich bleibe im Austausch mit der Hochschule und einer jungen Generation – dieses Netzwerk ist für beide Seiten wertvoll. Und dass mir meine eigene Hochschule diese Verantwortung zutraut, macht mich auch ein Stück weit stolz.
6. Was würdest du jemandem mitteilen, der gerade überlegt, diesen Studiengang zu studieren?
Mach es – wenn du bereit bist, mehr mitzunehmen als nur den Abschluss. BW an der HFT ist praxisnah, und genau das ist die Stärke: Man lernt Dinge, die man wirklich anwenden kann. Mein wichtigster Tipp: Sammle parallel Praxiserfahrung – Werkstudentenjob, Praktikum oder wie bei mir eine selbstständige Tätigkeit. Man versteht die Vorlesung doppelt so gut, wenn man die Inhalte im Alltag wiedererkennt, und man weiß nach dem Abschluss schon, wo man hinwill. Und: Lass dich von Fächern wie KLR oder Rechnungswesen nicht abschrecken. Was am Anfang trocken wirkt, ist später genau das Werkzeug, mit dem man arbeitet.
Alumna Melanie Arndt – von BW-Studentin zur Gründerin
Abschluss: Bachelor of Arts - Betriebswirtschaft (2025)
Get inspired by Melanies Weg zur eigenen Unternehmensgründung
1. Warum hast du dich damals für den Studiengang Betriebswirtschaft an der HFT entschieden?
Betriebswirtschaft fand ich als Studienfach spannend, weil es sehr breit aufgestellt ist: Finanzen, Strategie, Personalmanagement, Marketing und Organisation. Da dachte ich mir, dass mir dieses Studium später die Türen zu den Jobs öffnen kann, die ich ungefähr machen möchte. Und ich wollte auf gar keinen Fall die Anonymität einer Universität – ich bevorzuge bis heute einen eher praktischen Ansatz. Außerdem mochte ich die Möglichkeit während des Studiums ein Pflichtpraktikum zu machen, weil das ein guter Einstieg war, um erste Berufserfahrung zu sammeln. Die HFT hat dazu also super gepasst!
2. Was hast du persönlich aus dem BW-Studium mitgenommen?
Ich fand vor allem die Vertiefungsfächer im 4. Semester super. Weil ich da schon den Traum vom eigenen Start-Up hatte, habe ich mir gezielt die Fächer ausgesucht, die mich am meisten interessiert haben und mir für diesen Wunsch am meisten weiterhelfen konnten. Persönlich konnte ich natürlich auch Soft-Skills lernen, wie Selbstorganisation und Teamfähigkeit, die später in jedem Beruf relevant sind.
3. Was hat dich dazu bewegt ein eigenes Start-Up zu gründen?
Den Wunsch nach einem eigenen Start-Up hatte ich seit ich ca. 14 Jahre alt war. Nach erster Berufserfahrung und einer guten Gründungsidee im 6. Semester habe ich mich entschieden, den Traum zu verfolgen. Ich denke, man muss immer alles probieren und einfach mal starten, weil – was ist, wenn es klappt? Zeitgleich mit dem Fach Existenzgründung habe ich dann mit Cosmic Bites gestartet.
4. Welche Kompetenzen aus dem Studium nutzt du heute noch in deinem Berufsalltag?
Bilanzanalyse ist bei mir jeden Monat im Einsatz, um Zahlen zu lesen und zu verstehen, was wirklich läuft im eigenen Unternehmen. Und Marketing & Vertrieb ist quasi mein Alltag mit Cosmic Bites. Genau diese zwei Vertiefungsfächer haben mir das Handwerkszeug gegeben, das ich heute am meisten brauche. Und Fächer wie Recht und Buchhaltung helfen natürlich auch dabei, das eigene Unternehmen gut aufzusetzen und grundlegende Prinzipien zu verstehen.
5. Was würdest du jemandem mitteilen, der gerade überlegt, diesen Bachelor-Studiengang bei uns zu studieren?
Nicht jede Vorlesung in einem so breiten Studium wie Betriebswirtschaft trifft jeden Geschmack. Aber das ist normal bei einem so vielseitigen Fach. Die Grundlagenfächer helfen als Basis für jeden betriebswirtschaftlichen Beruf, und die Vertiefungsfächer ermöglichen eine gezieltere Spezialisierung. Im Praxissemester und mit der Bachelorarbeit kann man perfekt die eigenen Interessen weiterverfolgen und über die Theorie hinaus auch erste praktische Erfahrung sammeln. Ich denke, dieser Aufbau ist perfekt für alle, die nach dem Schulabschluss erstmal herausfinden möchten, was sie gerne machen wollen, oder für alle, die sich einfach breiter aufstellen möchten. Für ein eigenes Start-Up ist es auf jeden Fall super, mal alle betriebswirtschaftlichen Basics gehört zu haben!
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FAQ
Studium allgemein
Welche Interessen sollte ich für ein Betriebswirtschafts-Studium mitbringen?
Unsere Studierenden haben ein besonderes Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen und unternehmerischen Fragestellungen. Sie denken analytisch und haben ein gutes Verständnis für Zahlen. Ebenso bereitet ihnen das Erlernen neuer Fremdsprachen und das Kennenlernen fremder Kulturen Freude.
Kann ich eine Probevorlesung besuchen?
Die HFT Stuttgart bietet zwei Mal jährlich einen Studieninfotag mit zahlreichen Probevorlesungen und Vorträgen in allen Studiengängen für Studieninteressierte an. Parallel dazu besteht die Möglichkeit, als Gasthörer an einer Vorlesung teilzunehmen. Dazu können Studieninteressierte den Lehrplan für den favorisierten Studiengang in LSF einsehen, die präferierte Vorlesung auswählen und den Dozierenden direkt bezüglich eines Termins kontaktieren.
Ich habe ein Studium an einer anderen Hochschule begonnen. Kann ich bereits erbrachte Prüfungsleistungen anrechnen lassen?
Falls es sich um einen gleichnamigen Studiengang an einer Hochschule handelt, ist nur ein Quereinstieg in das Hauptstudium möglich. Falls der Studiengang eine andere Schwerpunktausrichtung hat, können einzelne Module im Grundstudium angerechnet werden. Dies erfolgt nach der Immatrikulation über den Modulverantwortlichen.
Wie groß sind die Semestergruppen?
Wir bilden sehr praxisnah in kleinen Semesterverbänden aus und vergeben pro Jahrgang etwa 50 Studienplätze.
Bewerbung
Kann ich mich noch nach Ablauf der offiziellen Bewerbungsfrist bewerben?
Die Bewerbungsfristen sind Ausschlussfristen. Eine Bewerbung, die wir nach offiziellem Bewerbungsschluss erhalten, kann leider im Auswahlverfahren nicht berücksichtigt werden.
Ist eine Bewerbung vor dem offiziellen Bewerbungszeitraum möglich? Kann ich mich schon jetzt für das übernächste Semester bewerben?
Die Bewerbung erfolgt immer in dem offiziellen Bewerbungszeitraum und für das nachfolgende Semester. Das Bewerbungsportal ist nur in diesem Zeitraum freigeschaltet. Eine Bewerbung außerhalb des Zeitraumes kann nicht berücksichtigt werden.
Gibt es einen NC, den ich zur Bewerbung erfüllen muss?
Der NC wird nicht im Vorfeld festgelegt, sondern jedes Semester durch die eingehenden Bewerbungen individuell gebildet.
Wo ist der neue Stuttgart Business School Campus und ab wann studiere ich dort?
Wir ziehen um! Im Jahr 2026 sagen wir Tschüss zu unserem Campus in der Lautenschlagerstraße 20. Ab dem SoSe 2026 studieren Sie dann in unserem neuen Stuttgart Business School-Campus in der Rosensteinstraße 30.
Es erwarten Sie flexible Seminarräume, moderne Technik und mehr Platz für Begegnungen in Ihrem studentischen Leben an der Stuttgart Business School. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns den neuen Campus in der Rosensteinstraße mitgestalten!